ThomaDUO

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Bei akuten, mäßig starken Schmerzen
Für Menschen, die an mäßig starken Kopfschmerzen leiden, auch in Verbindung mit Schulter- oder Nackenverspannungen

Kategorien: , , Artikelnr.: 4480534 Marke:

Beschreibung

Was ist ThomaDuo und wofür wird es angewendet?
ThomaDuo enthält zwei Wirkstoffe: Ibuprofen und Coffein.
Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die nichtsteroidale Antirheumatika
(NSAR) genannt werden. NSAR helfen, indem sie die Art und Weise, wie der Körper auf
Schmerzen und Fieber reagiert, verändern. Coffein gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln,
die Stimulanzien genannt werden.
ThomaDuo wird zur kurzzeitigen Behandlung von plötzlich auftretenden mäßig starken
Schmerzen angewendet.
ThomaDuo ist nur für Erwachsene geeignet.
Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren
Arzt.

Was sollten Sie vor der Einnahme von ThomaDuo beachten?
ThomaDuo darf nicht eingenommen werden,
o wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen, Coffein oder einen der in Abschnitt 6. genannten
sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
o wenn Sie in der Vergangenheit nach der Einnahme/Anwendung von
Acetylsalicylsäure oder anderen ähnlichen Schmerzmitteln (NSAR) an Atemnot,
Asthma, einer laufenden Nase, Schwellungen oder Nesselsucht gelitten haben,
o wenn Sie ein Magengeschwür oder Magenblutungen haben (oder dies schon früher
zwei- oder mehrmals bei Ihnen aufgetreten ist),

o wenn Sie früher eine Magen-Darm-Blutung oder einen Durchbruch in Verbindung mit
einer vorausgegangenen Therapie mit NSAR hatten,
o wenn Sie an schwerem Leber-, Nieren- oder Herzversagen leiden,
o wenn es bei Ihnen zu Blutungen im Gehirn oder anderen Blutungen kommt,
o wenn Sie an Blutbildungsstörung unbekannter Ursache leiden,
o wenn Sie an starker Austrocknung des Körpers, verursacht durch Erbrechen, Durchfall
oder nicht ausreichende Flüssigkeitsaufnahme leiden,
o wenn Sie im letzten Schwangerschaftsdrittel sind.
ThomaDuo darf nicht von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren eingenommen werden.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie ThomaDuo einnehmen,
o wenn Sie an Asthma oder einer allergischen Erkrankung leiden oder früher schon
einmal davon betroffen waren, da es zu Atemnot kommen kann,
o bei Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronisch-obstruktiven
Atemwegserkrankungen, da ein erhöhtes Risiko für allergische Reaktionen besteht.
Die allergischen Reaktionen können sich als Asthmaanfälle (sogenanntes AnalgetikaAsthma), allergische, schmerzhafte Schwellung von Haut und Schleimhaut v.a. im
Gesichtsbereich (Quincke-Ödem) oder Nesselsucht (Urtikaria) äußern.
o bei Vorliegen von Lebererkrankungen,
o bei einer eingeschränkten Nierenfunktion,
o wenn Sie Arzneimittel einnehmen/anwenden, die mit ThomaDuo wechselwirken
können, wie beispielsweise Corticosteroide, Arzneimittel zur Blutverdünnung (wie
Warfarin), selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel zur
Behandlung von Depressionen) oder Arzneimittel, die die Blutgerinnung
beeinträchtigen (wie Acetylsalicylsäure) (siehe Abschnitt “Einnahme von ThomaDuo
zusammen mit anderen Arzneimitteln”),
o bei einer bestehenden oder früheren entzündlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa
oder Morbus Crohn),
o bei Herzproblemen einschließlich Herzinsuffizienz, unregelmäßigem Herzschlag,
Schmerzen im Brustkorb (Angina pectoris) oder bei erlittenem Herzinfarkt,
durchgeführter Bypass-Operation, peripherer arterieller Verschlusskrankheit
(schlechte Durchblutung in Beinen oder Füßen aufgrund von verengten oder
verschlossenen Arterien) oder jeder Form eines Schlaganfalls (einschließlich “MiniSchlaganfall” oder transitorische ischämische Attacke [TIA]),
o bei hohem Blutdruck, Diabetes, hohen Cholesterinwerten, wenn in Ihrer Familie
häufiger Herzerkrankungen oder Schlaganfall vorkommen oder falls Sie rauchen,
o wenn Sie jemals hohen Blutdruck und/oder Herzinsuffizienz hatten,
o direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen,
o bei Blutgerinnungsstörungen,
o bei einer erblichen Blutbildungsstörung (akute intermittierende Porphyrie),
o bei bestimmten Hauterkrankungen (systemischer Lupus erythematodes [SLE] oder
Mischkollagenose),
o bei Windpocken (Varizellen) wird empfohlen, die Einnahme von ThomaDuo zu
vermeiden,
o bei einer Überaktivität der Schilddrüse (Hyperthyreose), die zu gesteigertem Appetit,
Gewichtsverlust oder Schwitzen führen kann (das Risiko für Coffein-bedingte
Nebenwirkungen könnte erhöht sein),

o wenn Sie Ibuprofen-haltige Arzneimittel über einen längeren Zeitraum
einnehmen/anwenden (es ist möglicherweise eine regelmäßige Kontrolle Ihrer
Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbilds erforderlich).
Hautreaktionen
Im Zusammenhang mit der Behandlung mit ThomaDuo wurden schwerwiegende
Hautreaktionen berichtet. Bei Auftreten von Hautausschlag, Läsionen der Schleimhäute,
Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie sollten Sie die Behandlung mit ThomaDuo
einstellen und sich unverzüglich in medizinische Behandlung begeben, da dies die ersten
Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein können. Siehe Abschnitt 4.
Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie Folgendes bemerken:
o hellroter Stuhl, schwarzer Stuhl (Teerstuhl), Erbrechen von Blut oder Teilchen, die
wie Kaffeesatz aussehen,
o starke Schmerzen im Oberbauch
Während der Einnahme von ThomaDuo ist eine übermäßige Einnahme von Coffein-haltigen
Produkten (z. B. Kaffee, Tee, Nahrungsmittel, andere Arzneimittel und Getränke) zu
vermeiden.
Nebenwirkungen können minimiert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den
kürzest möglichen Zeitraum eingenommen wird. Bei älteren Personen besteht ein erhöhtes
Risiko für Nebenwirkungen.
Die gleichzeitige Einnahme/Anwendung von nichtsteroidalen Entzündungshemmern (NSAR),
einschließlich Cyclo-oxygenase-2-spezifischer Hemmer, erhöht das Risiko für unerwünschte
Reaktionen (siehe Abschnitt “Einnahme von ThomaDuo zusammen mit anderen
Arzneimitteln”) und ist zu vermeiden.
Entzündungshemmende/schmerzstillende Arzneimittel wie Ibuprofen können mit einem leicht
erhöhten Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei
hochdosierter Anwendung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder
Behandlungsdauer (3 Tage).
Die Einnahme/Anwendung jeder Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen über einen
längeren Zeitraum kann diese verschlimmern. Besteht diese Situation oder der Verdacht
darauf, ist der Rat eines Arztes einzuholen und die Behandlung zu beenden.
Einnahme von ThomaDuo zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel
einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder
beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
ThomaDuo kann die Wirkung bestimmter anderer Arzneimittel beeinflussen oder von diesen
beeinflusst werden. Beispielsweise:
– blutgerinnungshemmende Arzneimittel (d. h. Blutverdünner/Gerinnungshemmer wie
z. B. Aspirin®, Acetylsalicylsäure [ASS], Warfarin, Ticlopidin)
– Arzneimittel zur Blutdrucksenkung (ACE-Hemmer wie Captopril, Betablocker wie
Atenolol, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten wie Losartan)
Auch einige andere Arzneimittel können sich auf die Behandlung mit ThomaDuo auswirken
oder von dieser beeinflusst werden. Sie müssen daher immer zuerst Ihren Arzt oder
Apotheker um Rat fragen, bevor Sie ThomaDuo zusammen mit anderen Arzneimitteln
einnehmen.

Insbesondere informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie folgende andere
Arzneimittel einnehmen/anwenden:
Acetylsalicylsäure oder andere NSAR
(entzündungshemmende und schmerzlindernde
Arzneimittel)
Das Risiko von Geschwüren im MagenDarm-Trakt oder Blutungen kann erhöht
werden.
Digoxin (zur Behandlung der Herzschwäche) Die Wirkung von Digoxin kann verstärkt
werden.
Glucocorticoide (Arzneimittel, die Cortison
oder Cortison-ähnliche Substanzen enthalten)
Das Risiko von Geschwüren im MagenDarm-Trakt oder Blutungen kann erhöht
werden.
Gerinnungshemmende Arzneimittel Das Risiko von Blutungen im Magen-DarmTrakt kann erhöht werden.
Acetylsalicylsäure (in niedriger Dosierung) Die blutverdünnende Wirkung kann
verringert werden.
Arzneimittel zur Blutverdünnung (wie
Warfarin)
Ibuprofen kann die Wirkungen dieser
Arzneimittel verstärken.
Phenytoin (zur Behandlung der Epilepsie) Die Wirkung von Phenytoin kann verstärkt
werden.
selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer
(Arzneimittel zur Behandlung von
Depressionen)
Diese können das Risiko von Blutungen im
Magen-Darm-Trakt erhöhen.
Lithium (ein Arzneimittel zur Behandlung
manisch-depressiver Erkrankungen und
Depressionen)
Die Wirkung von Lithium kann verstärkt
werden.
Probenecid und Sulfinpyrazon (Arzneimittel
zur Behandlung von Gicht)
Die Ausscheidung von Ibuprofen kann
verzögert werden.
Arzneimittel gegen Bluthochdruck und
Wassertabletten
Ibuprofen kann die Wirkungen dieser
Arzneimittel verringern es besteht
möglicherweise ein erhöhtes Risiko für die
Nieren.
Kaliumsparende Diuretika Es kann zur Hyperkaliämie (hohe
Kaliumspiegel im Blut) kommen.
Methotrexat (ein Arzneimittel zur Behandlung
von Krebs oder Rheuma)
Die Wirkung von Methotrexat kann verstärkt
werden.
Tacrolimus und Ciclosporin (Arzneimittel, die
das Immunsystem unterdrücken)
Es können Nierenschäden auftreten.
Zidovudin (ein Arzneimittel zur Behandlung
von HIV/AIDS)
Die Einnahme von ThomaDuo kann bei
HIV-positiven Blutern das Risiko für
Blutungen in Gelenken oder Schwellungen
aufgrund einer Blutung erhöhen.

Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel zur
Behandlung der Diabetes)
Veränderungen des Blutzuckerspiegels sind
möglich.
Chinolon-Antibiotika Das Risiko für Krampfanfälle kann erhöht
werden. Die Wirkung von Coffein kann
ebenfalls verstärkt werden.
CYP2C9-Hemmern: Die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen
mit CYP2C9-Hemmern kann die Exposition
gegenüber Ibuprofen (CYP2C9-Substrat)
erhöhen. Eine Reduzierung der Ibuprofen
Dosis sollte in Erwägung gezogen werden,
insbesondere, wenn hochdosiertes Ibuprofen
mit Voriconazol oder Fluconazol verabreicht
wird.
Mifepriston: Ibuprofen kann die Wirkung von Mifepriston
abschwächen.
Barbiturate, Antihistaminika und andere
Arzneimittel mit sedierender Wirkung
(beruhigende oder angstlösende Wirkung)
Coffein kann die sedierende Wirkung
verringern.
Barbiturate und Rauchen Diese können die Coffeinwirkungen
verringern.
Sympathomimetika, Thyroxin und andere
Arzneimittel mit einer den Herzschlag
beschleunigenden Wirkung (Arzneimittel, mit
denen z. B. niedriger Blutdruck und
Schilddrüsenstörungen behandelt werden)
Da die gleichzeitige Einnahme/Anwendung
die den Herzschlag beschleunigende
Wirkung dieser Arzneimittel verstärken
kann.
Orale Verhütungsmittel, Cimetidin,
Fluvoxamin und Disulfiram (Arzneimittel zur
Empfängnisverhütung, Hemmung der
Magensäureproduktion, zur Behandlung von
Depressionen und chronischer Alkoholsucht)
Diese können die Coffeinwirkungen
verstärken.
Theophyllin (ein Arzneimittel zur Behandlung
von Atemwegserkrankungen)
Die Wirkung von Theophyllin kann verstärkt
werden.
Analgetika (Schmerzmittel) Die Wahrscheinlichkeit, von gleichzeitig
eingenommenen/angewendeten
Schmerzmitteln abhängig zu werden, wird
nicht erhöht.
Eine höhere Wirkung, die durch eine Wechselwirkung hervorgerufen wird, kann
Nebenwirkungen verursachen.

Einnahme von ThomaDuo zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
Patienten mit empfindlichem Magen wird empfohlen, ThomaDuo zusammen mit Mahlzeiten
einzunehmen. Wird ThomaDuo kurz nach einer Mahlzeit eingenommen, kann die Wirkung
verzögert einsetzen. Ist dies der Fall, darf nicht mehr ThomaDuo eingenommen werden, als
im Abschnitt „Wie ist ThomaDuo einzunehmen?“ (siehe unten) empfohlen wird, oder bis der
entsprechende Zeitabstand zwischen zwei Einnahmen verstrichen ist. Das Auftreten einiger
Nebenwirkungen, wie etwa solche, die den Magen-Darm-Trakt und das Zentralnervensystem
betreffen, ist wahrscheinlicher, wenn Alkohol zusammen mit ThomaDuo eingenommen wird.
Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder
beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren
Arzt oder Apotheker um Rat.
Informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie während der Einnahme von ThomaDuo schwanger
werden. Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht während der letzten 3 Monate einer
Schwangerschaft ein. Vermeiden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels in den ersten
6 Monaten einer Schwangerschaft, falls nicht anders von Ihrem Arzt verordnet.
Die Wirkstoffe Ibuprofen und Coffein sowie ihre Abbauprodukte gehen in die Muttermilch
über. Reizbarkeit und schlechtes Schlafverhalten wurden bei Säuglingen, die gestillt wurden,
berichtet. ThomaDuo darf nur dann von stillenden Müttern eingenommen werden, wenn dies
unbedingt erforderlich ist.
Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR), die bei Frauen die
Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen können. Diese Wirkung bildet sich bei Absetzen des
Arzneimittels zurück.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Bei kurzzeitiger Einnahme und normaler Dosierung hat dieses Arzneimittel keinen oder einen
zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen
von Maschinen. Personen, bei denen es dennoch zu Nebenwirkungen wie Schwindelgefühl,
Müdigkeit oder Sehstörungen kommt, sollten nicht am Verkehr teilnehmen und keine
Maschinen bedienen. Dies gilt besonders in Kombination mit Alkohol.

Wie ist ThomaDuo einzunehmen?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben
bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt
oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt:
Für Erwachsene:
Anfangsdosis: Nehmen Sie eine Filmtablette (400 mg Ibuprofen und 100 mg Coffein) ein. Bei
Bedarf nehmen Sie eine weitere Dosis (eine Filmtablette), jedoch dürfen Sie innerhalb von
24 Stunden eine Gesamtdosis von drei Filmtabletten (1.200 mg Ibuprofen und 300 mg
Coffein) nicht überschreiten. Der Zeitabstand zwischen zwei Einnahmen muss mindestens
6 Stunden betragen.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie das Gefühl haben, dass die Wirkung
dieses Arzneimittels stärker oder schwächer als gedacht ist.
Zum Einnehmen.
Schlucken Sie die Filmtabletten unzerkaut mit einem Glas Wasser.
Die Behandlungsdauer darf höchstens 3 Tage betragen.
ThomaDuo wird nicht empfohlen bei leichten Schmerzen oder einer Behandlungsdauer von
mehr als 3 Tagen. Konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn die Schmerzen bestehen
bleiben.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht
bei jedem auftreten müssen.
Es kann vorkommen, dass bei Ihnen eine der bekannten Nebenwirkungen von NSAR auftritt
(siehe unten). Wenn dies auf Sie zutrifft oder Sie Bedenken haben, nehmen Sie dieses
Arzneimittel nicht mehr ein und wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt. Bei
älteren Personen, die dieses Arzneimittel einnehmen, besteht ein erhöhtes Risiko, dass es bei
ihnen zu Problemen kommt, die mit den Nebenwirkungen in Zusammenhang stehen.
BEENDEN SIE sofort DIE EINAHME von ThomaDuo und wenden Sie sich an einen Arzt,
wenn Sie eine der folgenden Beschwerden bemerken, die möglicherweise Anzeichen
schwerer unerwünschter Nebenwirkungen sein können:
• schwere Magenprobleme, Sodbrennen oder Bauchschmerzen,
• Erbrechen von Blut oder Teilchen, die wie Kaffeesatz aussehen,
• schwarzer Teerstuhl oder Blut im Urin,
• Hautreaktionen wie juckender Ausschlag,
• Atembeschwerden und/oder Schwellungen im Gesicht oder am Hals,

• Mattigkeit in Verbindung mit Appetitverlust,
• Halsschmerzen in Verbindung mit Geschwüren im Mund, Mattigkeit und Fieber,
• Nasenbluten und Hautblutungen,
• ungewöhnliche Müdigkeit in Verbindung mit verringerter Urinausscheidung,
• Anschwellen des Gesichts, der Füße oder Beine,
• Schmerzen in der Brust
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
• Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Verdauungsstörungen, Erbrechen,
Blähungen (Flatulenz), Durchfall, Verstopfung und leichter Blutverlust in Magen
und/oder Darm, was in außergewöhnlichen Fällen zu Blutarmut führen kann,
• Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
• Magen- oder Darmgeschwüre, manchmal mit Blutung und Durchbruch, Entzündung
der Schleimhaut des Mundes mit Bildung von Geschwüren (ulzerative Stomatitis),
Magenentzündung (Gastritis), schwarzer Teerstuhl, Erbrechen mit Teilchen, die wie
Kaffeesatz aussehen, Verschlechterung von Entzündungen des Dickdarms (Colitis
ulcerosa) und Morbus Crohn,
• Unruhe, spürbarer Herzschlag, Reizbarkeit oder Müdigkeit,
• Sehstörungen, psychotische Reaktionen,
• allergische Reaktionen wie Hautausschläge, Juckreiz und Asthmaanfälle. Sie müssen
die Einnahme von ThomaDuo beenden und umgehend einen Arzt aufsuchen.
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
• Klingeln in den Ohren (Tinnitus),
• Nierenschäden (Papillennekrosen) und erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Blut.
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
• Über Schwellungen (Ödeme), hoher Blutdruck (Hypertonie) und Herzversagen wurde
in Zusammenhang mit einer NSAR-Behandlung berichtet.
• Entzündung der Speiseröhre oder Bauchspeicheldrüse, Bildung membran-ähnlicher
Verengungen im Dünn- und Dickdarm (diaphragma-ähnliche Strikturen im Darm),
• geringere Urinausscheidung als sonst und Schwellungen (besonders bei Patienten mit
Bluthochdruck oder verminderter Nierenfunktion), Schwellungen (Ödeme) und trüber
Urin (nephrotisches Syndrom), entzündliche Erkrankung der Nieren (interstitielle
Nephritis) mit eventuell plötzlich auftretendem Nierenversagen. Wenn bei Ihnen eines
der oben genannten Symptome auftritt oder wenn Sie sich generell sehr schlecht
fühlen, beenden Sie die Einnahme von ThomaDuo und wenden Sie sich sofort an
Ihren Arzt, da dies erste Anzeichen einer Nierenschädigung oder eines
Nierenversagens sein können.
• Probleme bei der Produktion von Blutzellen; erste Anzeichen sind: Fieber,
Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Symptome, starke
Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen Fällen müssen Sie
umgehend die Therapie abbrechen und einen Arzt aufsuchen. Sie dürfen nicht von
selbst mit der Einnahme von Schmerzmitteln oder fiebersenkenden Arzneimitteln
(Antipyretika) beginnen, ohne vorher einen Arzt aufzusuchen.
• Depressionen,
• Über eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. nekrotisierende
Fasziitis) bei gleichzeitiger Einnahme/Anwendung bestimmter Schmerzmittel (NSAR)
wurde berichtet. Treten während der Einnahme von ThomaDuo Anzeichen einer
Infektion auf oder verschlimmern sich diese, müssen Sie umgehend einen Arzt

aufsuchen. Es muss untersucht werden, ob eine antiinfektiöse/Antibiotika-Therapie
erforderlich ist.
• hoher Blutdruck, Herzversagen, Herzinfarkt, Vaskulitis,
• Leberfunktionsstörungen (erste Anzeichen können Hautverfärbungen sein),
Leberschäden vor allem bei Langzeitbehandlung, Leberversagen, plötzlich auftretende
Leberentzündung (akute Hepatitis),
• Unter Ibuprofen wurden die Symptome einer aseptischen Meningitis mit
Nackensteifheit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Eintrübung des
Bewusstseins beobachtet. Patienten mit Autoimmunerkrankungen (SLE,
Mischkollagenose) scheinen dafür anfälliger zu sein. Bei Auftreten dieser Symptome
wenden Sie sich umgehend an einen Arzt.
• schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z. B.
Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom),
Haarausfall (Alopezie), während einer Windpockeninfektion (Varizelleninfektion)
kam es zu schwerwiegenden Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen,
• schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen (Anzeichen können eine
schwerwiegende allergische Reaktion sein, mit Schwellung im Gesicht oder am Hals,
Atemschwierigkeiten, beschleunigtem Herzschlag, Blutdruckabfall, anaphylaktischem
Schock [schwerwiegende allergische Reaktion, die zu Atemschwierigkeiten oder
Schwindelgefühl führt]).
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
• Bei Behandlungsbeginn ein roter, schuppiger, weit verbreiteter Hautausschlag mit
Unebenheiten unter der Haut und von Fieber begleiteten Blasen, die sich in erster
Linie auf den Hautfalten, dem Rumpf und den oberen Extremitäten befinden (akutes
generalisiertes pustulöses Exanthem). Beenden Sie die Anwendung von ThomaDuo,
wenn Sie diese Symptome entwickeln, und begeben Sie sich unverzüglich in
medizinische Behandlung. Siehe auch Abschnitt 2.
• Zittern,
• beschleunigter Herzschlag,
• Es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kommen. Die
Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten
und eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der weißen Blutkörperchen).
• erhöhte Sonnenempfindlichkeit der Haut
Arzneimittel wie ThomaDuo können das Risiko für einen Herzinfarkt („Myokardinfarkt“)
oder Schlaganfall leicht erhöhen.
In einer klinischen Studie zu (Schmerzen nach) Zahnextraktionen kam es bei einigen
Patienten (2,8 %) zu einer Entzündung der Zahnkavität (entstandene Zahnlücke) des
gezogenen Zahns und bei einigen Patienten (1,4 %) zu einer Zahnfleischentzündung.

Was ThomaDuo enthält
Die Wirkstoffe sind: Ibuprofen und Coffein.
Jede Filmtablette enthält 400 mg Ibuprofen und 100 mg Coffein.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern:
Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid,
Magnesiumstearat
Tablettenüberzug:
Hypromellose, Hyprolose, Macrogol 6000, Talkum, Titandioxid (E 171)