Aspirin®+C forte – Brausetabletten

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Stark am Beginn einer Erkältung

Die doppelte Kraft in 1 Brausetablette*
Bei Halsschmerzen, Kopfschmerzen und Fieber
Entzündungshemmend
Mit noch mehr Vitamin C zur Unterstützung des Immunsystems

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Beschreibung

Aspirin + C forte enthält
– Acetylsalicylsäure, welche schmerzlindernd und fiebersenkend wirkt
– Ascorbinsäure, auch bekannt als Vitamin C
Aspirin + C forte wird verwendet
– zur symptomatischen Linderung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie z.B.
Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen
– zur symptomatischen Linderung von Schmerzen und Fieber bei Erkältungskrankheiten
und grippalen Infekten
Aspirin + C forte wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahren.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON ASPIRIN + C FORTE BEACHTEN?
Aspirin + C forte darf nicht eingenommen werden,
– wenn Sie allergisch gegen
– Acetylsalicylsäure, Ascorbinsäure oder einen der unten genannten
sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind oder
– andere nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel (NSAIDS) sind,
welche zur Behandlung von Schmerzen, Fieber oder Entzündungen
verwendet werden.
– wenn Sie zu viele Mastzellen haben (bestehende Mastozytose). Die Anwendung von
Acetylsalicylsäure kann schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich
Kreislaufschock mit Hautrötung, niedrigen Blutdruck, Herzrasen und Erbrechen)
hervorrufen.
– wenn Sie in der Vergangenheit Asthmaanfälle hatten, die durch die Verwendung von
Acetylsalicylsäure oder ähnliche Substanzen (vor allem NSAIDS) verursacht wurden.
– im 3. Trimester der Schwangerschaft (wenn Sie mehr als 24 Wochen schwanger
sind).
– wenn Sie an Magen-Darmgeschwüren leiden.
– wenn Sie an einer Blutung leiden oder ein Risiko für Blutungen haben
(hämorrhagische Diathese);
– wenn Sie an schwerer Leber- oder Nierenfunktionsstörung leiden;
– wenn Sie an schwerer unkontrollierter Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) leiden;
– wenn Sie mit Methotrexat in Dosierungen von 15 mg pro Woche oder mehr behandelt
werden.
– wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur „Blutverdünnung“ (orale Antikoagulantien)
einnehmen und Sie in der Vorgeschichte Magen- oder Darmgeschwüre hatten.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Aspirin + C forte einnehmen,
– wenn Sie andere Acetylsalicylsäure-haltigen Arzneimittel verwenden, um das Risiko
einer Überdosierung zu vermeiden.
– wenn während der Einnahme hoher Dosen Schmerzmittel über einen längeren
Zeitraum Kopfschmerzen auftreten. Nehmen Sie keine höheren Dosen ein, fragen Sie
Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
– wenn Sie regelmäßig Schmerzmittel einnehmen, insbesondere mehrere
Schmerzmittel in Kombination. Dies kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung
führen, mit dem Risiko einer beeinträchtigten Nierenfunktion.
– bei einem Geschwür oder Blutungen im Magen oder Darm oder einer Entzündung
des Magens (Gastritis) in der Vorgeschichte.
– wenn Sie ebenfalls Arzneimittel zur Blutverdünnung oder zur Verhinderung eines
Blutgerinnsels (Antikoagulantien) einnehmen.
– Beenden Sie die Einnahme von Aspirin + C forte sofort und sprechen Sie mit
Ihrem Arzt, wenn Magen- oder Darmblutungen oder Geschwüre auftreten.
Anzeichen sind Bluten aus dem Mund, Blut im oder Schwarzfärbung des Stuhls.
– bei verringerter Nierenfunktion oder Problemen mit Herz und Blutkreislauf, wie
Erkrankungen der Nierengefäße, Herzversagen, größeren Operationen oder
schwerwiegenden Blutungen.
Die Einnahme von Acetylsalicylsäure kann die Nierenfunktion weiter verschlechtern,
bis hin zu akutem Nierenversagen. Nehmen Sie Aspirin + C forte nicht ein, wenn die
Funktion Ihrer Nieren oder Ihres Herzens stark eingeschränkt ist.
– bei verringerter Leberfunktion
Nehmen Sie Aspirin + C forte nicht ein, wenn die Funktion Ihrer Leber stark
eingeschränkt ist.
– bei starken Menstruationsblutungen (Stärke und Dauer der Blutungen kann sich
erhöhen).
– bei einer bevorstehenden Operation
Acetylsalicylsäure kann das Blutungsrisiko erhöhen, selbst bei niedriger Dosis oder
bei Einnahme einige Tage zuvor. Teilen Sie dies Ihrem Arzt, Chirurgen, Narkosearzt
oder Zahnarzt mit, wenn eine Operation, selbst eine kleinere (z.B. das Ziehen eines
Zahns), erforderlich ist.
– Acetylsalicylsäure hemmt die Ausscheidung von Harnsäure. Dies kann Gicht
hervorrufen, wenn Sie bereits eine geringe Harnsäureausscheidung haben.
– wenn Sie einen Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel (G6DP) haben: eine
angeborene Krankheit, welche die roten Blutkörperchen beeinflusst. Die
Verabreichung von Acetylsalicylsäure muss unter ärztlicher Überwachung erfolgen.
– bei einer erhöhten Ausscheidung von Oxalat durch den Urin (Hyperoxalurie), eine
Neigung zu Kalzium-Oxalat-Nierensteinen oder wiederkehrenden Nierensteinen.
– bei Eisenüberladung oder Eisen-Speichererkrankungen (Thalassämie,
Hämochromatose, sideroblastische Anämie).
– Wenn Sie Asthma haben
Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn der dritte Punkt von Abschnitt 2
“Aspirin + C forte darf nicht eingenommen werden” auf Sie zutrifft. Acetylsalicylsäure
kann Krämpfe der Bronchialmuskeln und Asthmaanfälle oder andere
Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen. Risikofaktoren sind:
– – Asthma in der Vorgeschichte,
– – Heuschnupfen,
– – Nasenpolypen oder lang dauernde (chronische) Atemwegserkrankungen oder
– – allergische Reaktionen, wie auf der Haut (z.B. Juckreiz oder Nesselfieber).
– Die Anwendung dieses Arzneimittels wird während der Stillzeit nicht empfohlen.
Kinder und Jugendliche:
Bei Kindern und Jugendlichen mit viralen Erkrankungen (insbesondere bei Grippe oder
Windpocken) wurde unter der Behandlung mit Acetylsalicylsäure das Reye-Syndrom, eine sehr
seltene lebensbedrohliche Erkrankung mit neurologischen und Leberschädigungen, beobachtet.
Deshalb:
– Acetylsalicylsäure darf an Kinder und Jugendliche bei dieser Erkrankung nur auf
ärztliche Verordnung und nur dann verabreicht werden, wenn andere Maßnahmen
nicht wirken.
– Falls Schwindel oder Ohnmacht, abnormales Verhalten oder Erbrechen auftreten,
müssen Sie die Behandlung sofort abbrechen und den Arzt informieren.
Auch nach der Varizellen-Impfung wird ein 6-wöchiger Verzicht auf die Gabe Acetylsalicylsäurehaltiger Arzneimittel empfohlen
Einnahme von Aspirin + C forte zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,
kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere
Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Nehmen Sie Aspirin + C forte nicht ein, wenn Sie mit folgenden Arzneimitteln behandelt
werden:
– Methotrexat in Dosen von 15 mg/Woche oder mehr: ein Arzneimittel zur Behandlung
von ernsthaften rheumatischen Erkrankungen, Krebserkrankungen und der
Hauterkrankung Psoriasis.
Die Giftigkeit von Methotrexat ist erhöht.

– Arzneimittel zur Blutgerinnungshemmung („Blutverdünner“, orale Antikoagulantien),
wenn Sie Magen- oder Darmgeschwüre in der Vorgeschichte hatten.
Das Blutungsrisiko ist erhöht.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Aspirin + C forte einnehmen, wenn
Sie folgende Arzneimittel anwenden:
Nicht empfohlene Kombinationen:
– Arzneimittel zur Blutgerinnungshemmung (orale Antikoagulantien), wenn Sie
keine Magen- oder Darmgeschwüre in der Vorgeschichte hatten.
Das Blutungsrisiko ist erhöht.
– Clopidogrel (außer für das genehmigte Anwendungsgebiet für diese
Kombination) und Ticlopidin: Arzneimittel, die die Blutgerinnung hemmen.
Das Blutungsrisiko ist erhöht.
– Arzneimittel gegen Schmerzen, Fieber und Entzündungen, die zur Gruppe der
sogenannten nichtsteroidalen Entzündungshemmer gehören.
Das Risiko von Magen- oder Darmgeschwüren und Blutungen ist erhöht.
– Heparin in Dosen, die zur Behandlung verwendet werden (z.B. von Blutgerinnseln in
einem Gefäß) oder bei Patienten über 65 Jahre unabhängig von der Heparin-Dosis.
Das Blutungsrisiko ist erhöht. Ein anderes Schmerzmittel oder fiebersenkendes
Arzneimittel sollte verwendet werden.
– Benzbromaron, Probenecid: Arzneimittel zur Erhöhung der Urinsäureausscheidung
für die Behandlung von Gicht.
Die Wirkung dieser Arzneimittel wird vermindert.
Kombinationen, die besondere Vorsicht erfordern:
– Methotrexat in Dosen unter 15 mg/Woche: Verstärkte Giftigkeit von Methotrexat.
Eine genaue Überwachung von Patienten mit Nierenfunktionsstörung und bei älteren
Patienten über 65 Jahren ist erforderlich. Siehe auch den ersten Punkt unter
“Einnahme von Aspirin + C forte zusammen mit anderen Arzneimitteln”.
– Arzneimittel, die entwässernd wirken (Diuretika) und Arzneimittel, die hohen
Blutdruck und andere Herzerkrankungen behandeln, deren Namen auf “pril” oder
“sartan” enden (Angiotensin umwandelnde (ACE) Enzyminhibitoren, Angiotensin II
Rezeptor Antagonisten):
In dehydrierten Patienten kann ein rascher Verlust der Nierenfunktion auftreten.
Zusätzlich kann es zu einem blutdrucksenkenden Effekt kommen.
– Clopidogrel (innerhalb des zugelassenen Anwendungsgebiets für diese
Kombination): ein Arzneimittel zur Blutgerinnungshemmung:
Das Blutungsrisiko ist erhöht.
– Arzneimittel, die örtlich im Magen oder Darm wirken, Arzneimittel, die
Magensäure neutralisieren oder binden (Antazida) oder Aktivkohle, ein
Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall und akuter Vergiftung:
Nehmen Sie diese Arzneimittel in einem Abstand von mindestens 2 Stunden von
Aspirin + C forte ein.
– Heparin bei Dosierungen zur Vorbeugung (z.B. gegen Blutgerinnsel) bei Patienten
unter 65 Jahren:
Das Blutungsrisiko ist erhöht.
– Arzneimittel, die Blutgerinnsel auflösen (Thrombolytika), wie Streptokinase:
Das Blutungsrisiko ist erhöht.
– Arzneimittel, die Kortison oder Kortison-ähnliche Substanzen (Glukokortikoide)
enthalten, mit Ausnahme der Hydrokortison-Ersatztherapie:
Das Blutungsrisiko ist erhöht.
– Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (Citalopram, Escitalopram,
Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin), Arzneimittel zur Behandlung von
Depressionen:
Das Blutungsrisiko ist erhöht.
– Digoxin: Ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzversagen und unregelmäßigem
Herzschlag.
Die Konzentration von Digoxin im Blut ist erhöht. Eine Kontrolle der Menge von
Digoxin im Blut durch den Arzt und gegebenenfalls Dosisanpassung wird empfohlen.
– Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckers (Antidiabetika), z.B. Insulin,
Sulfonylharnstoffe:
Eine Überwachung der Blutzuckerspiegel wird empfohlen.
– Valproinsäure: ein Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie.
Die Giftigkeit der Valproinsäure ist erhöht.
Kombinationen, die berücksichtigt werden sollten:
– Deferasirox, Deferoxamin: Arzneimittel, die überschüssiges Eisen aus dem Körper
entfernen:
Deferasirox: das Risiko für Magen- oder Darmblutungen oder Geschwüre ist erhöht.
Die Einnahme von Deferoxamin und Ascorbinsäure kann die Giftigkeit von Eisen für
das Gewebe erhöhen, speziell im Herzen.
– Eisen und Aluminium: Die Gabe von Ascorbinsäure führt zu vermehrter Aufnahme
durch den Magen und Darm. Dies ist besonders bei eingeschränkter Nierenfunktion,
Eisenersatz und der Gabe aluminiumhaltiger Antazida (Magensäure bindende oder
neutralisierende Arzneimittel) zu beachten.
– Labortests:
Sowohl Acetylsalicylsäure als auch Ascorbinsäure in hohen Dosierungen können
verschiedene Labortests wie Nachweis von verborgenem Blut im Stuhl,
Leberfunktionstests beeinflussen. Informieren Sie Ihren Arzt, dass Sie Aspirin + C
forte einnehmen.
Einnahme von Aspirin + C forte zusammen mit Alkohol
Vermeiden Sie den Genuss von Alkohol während der Behandlungszeit mit Aspirin + C forte.
Schwangerschaft, Stillzeit und Gebärfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder
beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren
Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft:
Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht im dritten Schwangerschaftsdrittel (nach 24
Wochen) Ihrer Schwangerschaft ein, da es ernsthafte Schäden für Sie und Ihr ungeborenes
Kind verursachen kann.
Während der ersten sechs Monate der Schwangerschaft dürfen Sie Aspirin + C forte nur nach
Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.
Wenn Sie dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft eingenommen haben, informieren
Sie bitte umgehend Ihren Arzt.
Stillzeit:
Während der Anwendung von Aspirin + C forte wird das Stillen nicht empfohlen, da es in
die Muttermilch übergeht.
Gebärfähigkeit:

Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAIDs), die die Fruchtbarkeit von
Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels umkehrbar.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel kann fallweise Kopfschmerzen und Schwindel verursachen. Sie sollten
keine Fahrzeuge lenken oder Maschinen bedienen, wenn Sie davon betroffen sind.

WIE IST ASPIRIN + C FORTE EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw.
genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem
Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Dosierung
Zum Einnehmen. Eine Brausetablette in einem Glas Wasser vollständig auflösen und
trinken. Nicht auf nüchternen Magen einnehmen, um eine Reizung des Magens zu
verhindern.
Die empfohlene Dosis beträgt:
Erwachsene:
– Einzeldosis: 1 Brausetablette
Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4 – 8 Stunden wiederholt
werden.
– Maximale Tagesdosis: 3 Brausetabletten
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:
Jugendliche: 12 Jahre und älter
Die niedrigste wirksame Dosis soll verwendet werden.
Die Dosierung ist abhängig vom Körpergewicht der Jugendlichen. Dieses Arzneimittel soll nur
bei Jugendlichen über 53 kg Körpergewicht angewendet werden. Das angegebene Alter dient
nur zur Information.
Die empfohlene Einzeldosis ist eine Brausetablette (800 mg Acetylsalicylsäure / 480 mg
Ascorbinsäure), wenn diese Dosierung geeignet ist. Die maximale Tagesdosis darf 3
Brausetabletten nicht übersteigen.
Die Stärke von Aspirin + C forte (800 mg Acetylsalicylsäure / 480 mg Ascorbinsäure) kann für
die Behandlung von Jugendlichen ungeeignet sein.
Andere Produkte mit weniger Acetylsalicylsäure sind für diese Altersgruppe erhältlich.
Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren:
Aspirin + C forte darf bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden. Im Falle einer
versehentlichen Verabreichung, siehe Abschnitt “Was sollten Sie vor der Einnahme von Aspirin
+ C forte beachten?” und „Wenn Sie eine größere Menge von Aspirin + C forte eingenommen
haben, als Sie sollten“.

Ältere Personen (ab 65 Jahren) und untergewichtige Personen:
Wegen möglicherweise bestehender weiterer Erkrankungen sollte die niedrigste wirksame
Dosis verwendet werden. Siehe auch Abschnitt 2 “Aspirin + C forte darf nicht eingenommen
werden” und “Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen”
Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen oder Kreislauferkrankungen:
Die Dosis muss vermindert bzw. der zeitliche Abstand zwischen zwei Einnahmen verlängert
werden, wenn Sie an
– leichter oder mäßiger Einschränkung der Leber- oder Nierenfunktion leiden.
– Kreislaufproblemen wie Herzversagen oder schweren Blutungen leiden.
Nehmen Sie Aspirin + C forte nicht ein, wenn Sie schwere Nieren- oder
Leberfunktionsstörungen oder schwere unkontrollierte Herzprobleme haben. Siehe Abschnitt 2
“Aspirin + C forte darf nicht eingenommen werden”.
Dauer der Anwendung
Nehmen Sie dieses Arzneimittel bei Fieber nicht länger als 3 Tage und bei Schmerzen nicht
länger als 3 – 4 Tage ohne ärztliche Anordnung ein.
Wenn Sie eine größere Menge von Aspirin + C forte eingenommen haben, als Sie sollten
Beenden Sie die Behandlung und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn eine Überdosis
vermutet wird.
Anzeichen einer Überdosierung können sein:
– Ohrensausen, Hörstörungen
– Schwitzen
– Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
– Kopfschmerzen
– Schwindel
– Rascher Verlust der Nierenfunktion
Bei Kindern kann bereits eine Dosis von 100 mg/kg Acetylsalicylsäure in einer Einzeldosis tödlich
sein.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei
jedem auftreten müssen.
Nehmen Sie Aspirin + C forte nicht mehr ein und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, oder
gehen Sie in das nächste Krankenhaus, wenn Sie Folgendes bemerken:
– Anschwellen des Gesichts, der Zunge oder der Luftröhre mit großen Schwierigkeiten beim
Atmen, die Anzeichen einer schwerwiegenden allergischen Reaktion (Angioödem) sind.
– Magenschmerzen, schwarzer Stuhl, Erbrechen von Blut, kaffeesatzähnliches Erbrechen,
welche Anzeichen von Magen- oder Darmblutungen sind.

Nebenwirkungen können mit folgender Häufigkeit auftreten:
Häufig: können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
– Beschwerden im Magen-Darm-Bereich wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen,
Magenverstimmung
Gelegentlich: können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
– Magen-, Darm- und Bauchschmerzen
– Nesselsucht (Urtikaria), Ausschlag, Juckreiz (Pruritus)
Selten: können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
– Entzündung oder Geschwürbildung im Magen oder Darm (Enzündungen und Geschwüre
der Speiseröhre, des Magens oder des Darms). Diese Reaktionen können mit oder ohne
Blutungen auftreten, unabhängig von der Dosis von Acetylsalicylsäure und mit oder ohne
Warnsymptome oder vorhergegangenen Beschwerden im Magen- Darmbereich
– Überempfindlichkeitsreaktionen wie Asthma, laufende oder verstopfte Nase
Sehr selten: können bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
– Verborgene oder offene Blutungen des Magens oder Darms (Erbrechen von Blut,
schwarzer Stuhl, etc.) mit darauffolgender Eisenmangelanämie. Das Blutungsrisiko ist
dosisabhängig.
– Durchbruch von Magen und Darm
– verminderte Harnsäureausscheidung. Dies kann bei Patienten, die zu einer niedrigen
Harnsäureausscheidung neigen, einen Gichtanfall auslösen.
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
– Anstieg von Leberwerten (Leberenzyme genannt Transaminasen), verminderte
Leberfunktion
– Leberschädigung, hauptsächlich der Leberzellen
– verminderte Anzahl roter Blutzellen (Anämie) ausgelöst durch Blutungen
– verminderte Anzahl und Zerfall roter Blutzellen bei Patienten mit schweren Formen von
Glucose-6-Phosphat Dehydrogenase Mangel
– verminderte Anzahl von Blutplättchen
– niedrige Glukosespiegel im Blut (Hypoglykämie)
– Hautreaktionen
– Überempfindlichkeitsreaktionen, schwere allergische Reaktionen (anaphylaktische
Reaktionen)
Überempfindlichkeitsreaktionen können die Haut, die Atemwege, das Kreislaufsystem, den
Magen und den Darm betreffen, insbesondere bei Patienten mit Asthma. Symptome
können sein
– Schwellungen durch Wasseransammlung im Gewebe
– Blutdruckabfall
– Keuchen, Atemlosigkeit
– Herzbeschwerden oder Atemnot
– lebensbedrohliche allergische Schockreaktion
– Ausschlag, Nesselsucht, Juckreiz, schwerwiegende allergische Reaktion mit
Anschwellen von Gesicht oder Hals
– Asthma-Symptome, Entzündung in der Nase, die Niesen, laufende oder verstopfte
Nase verursacht
– Blutungen mit verlängerter Blutungszeit wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten,
punktförmige Blutungen unter der Haut, Blutungen der Harn- und Geschlechtsorgane
Das Blutungsrisiko kann über 4 bis 8 Tage nach Beendigung der Einnahme der
Aspirin + C forte anhalten. Es kann ein erhöhtes Risiko im Falle einer Operation
hervorrufen. Auch Blutungen im Schädel oder im Magen/Darm können auftreten. Blutungen
im Schädel können tödlich sein, vor allem bei älteren Patienten.
– Schwerwiegende Blutungen, Hirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht
eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit
blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln.
In Einzelfällen kann dies möglicherweise lebensbedrohlich sein.
– Flüssigkeitsansammlung in den Lungen (nicht-kardiogenes Lungenödem) bei chronischer
Anwendung im Zusammenhang mit einer Überempfindlichkeitsreaktion auf
Acetylsalicylsäure.
– Eingeschränkte Nierenfunktion bis hin zu rapidem Verlust der Nierenfunktion, Nierensteine
durch Ascorbinsäure
– Durchfall bei hohen Dosen von Ascorbinsäure
– Kopfschmerzen, Schwindel, Gehörverlust, Ohrensausen sind Zeichen einer Überdosierung
– Reye-Syndrom (Bewusstseinsstörung oder anormales Verhalten oder Erbrechen) (siehe
Abschnitt 2. “Was sollten Sie vor der Einnahme von Aspirin + C forte beachten?”)

Was Aspirin + C forte enthalten:
– Die Wirkstoffe sind Acetylsalicylsäure und Ascorbinsäure.
Jede Brausetablette enthält:
▪ 800 mg Acetylsalicylsäure und
▪ 480 mg Ascorbinsäure
– Die sonstigen Bestandteile sind:
Natriumhydrogenkarbonat (modifiziert), Citronensäure, Povidon, hochdisperses
Siliciumdioxid