Aspirin Akut Migräne Brausetabletten

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Bei migränebedingten Kopfschmerzen
Ein Spezialist bei Migräne
Einzeldosis 1.000 mg Acetylsalicylsäure

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Beschreibung

WAS IST ASPIRIN AKUT UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
Aspirin Akut ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes
Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum / Analgetikum).
Aspirin Akut wird angewendet:
Zur symptomatischen Behandlung von Kopfschmerzen bei Migräne.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON ASPIRIN AKUT BEACHTEN?
Aspirin Akut darf nicht eingenommen werden
– bei akuten Magen- und Darmgeschwüren;
– wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Acetylsalicylsäure, andere Salicylate oder
einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile von Aspirin Akut sind;
– wenn Sie in der Vergangenheit auf bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Fieber oder
Entzündungen (Salicylate oder andere nichtsteroidale Entzündungshemmer) mit
Asthmaanfällen oder in anderer Weise überempfindlich reagiert haben;

– bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung (hämorrhagische Diathese);
– bei Leber- und Nierenversagen;
– bei schwerer Herzmuskelschwäche ;
– wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen;
– in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Aspirin Akut einnehmen.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Aspirin Akut ist erforderlich
– bei Überempfindlichkeit gegen andere nichtsteroidale Entzündungshemmer oder
bestimmte Arzneimittel gegen Rheuma (Entzündungshemmer/Antirheumatika) oder
andere Allergie auslösende Stoffe;
– bei gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln;
– bei Magen- oder Darmgeschwüren, einschließlich chronischer oder immer wieder
auftretender Magen- oder Darmgeschwüre, oder Magen- Darmblutungen in der
Vorgeschichte;
– bei eingeschränkter Leberfunktion;
– wenn Sie Nierenprobleme oder Kreislaufstörungen haben (z.B. kongestive
Herzinsuffizienz, schwerwiegendere Blutungen).
Worauf müssen Sie noch achten?
Bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu
erneuter Einnahme führen und damit wiederum eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken
können.
Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften
Nierenschädigung (Analgetika-Nephropathie) führen. Dieses Risiko ist besonders groß,
wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.
Bei Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. Ziehen eines Zahnes) kann es zu
verstärkter Blutungsneigung kommen.
Acetylsalicylsäure kann Bronchospasmen (Krämpfe der Bronchialmuskulatur), Asthmaanfälle
oder andere Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen. Als Risikofaktoren hierfür gelten
vorbestehendes Bronchialasthma, Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronische
Atemwegserkrankungen.
Das Gleiche gilt für Patienten, die auch gegen andere Stoffe allergisch reagieren (z. B. mit
Hautreaktionen, Juckreiz, Hautausschlag (Urtikaria)).
Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei
entsprechend gefährdeten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
Wenn Sie an einer seltenen angeborenen Erkrankung (schwerer Glukose-6-phosphat
Dehydrogenase Mangel) leiden, wenden Sie sich vor der Einnahme an Ihren Arzt.
Kinder und Jugendliche
Geben Sie Aspirin Akut Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nur nach Rücksprache
mit dem Arzt, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen für eine allgemeine Empfehlung
für diese Altersgruppe vorliegen.

Aspirin sollte bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche
Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte
es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein
Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein,
die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
Einnahme von Aspirin Akut zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel
einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben, oder
beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneimittel bzw. Präparategruppen kann bei
gleichzeitiger Behandlung mit Aspirin Akut beeinflusst werden.
Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:
– Blutgerinnungshemmende (z.B. Cumarin, Heparin) und blutgerinnselauflösende
Arzneimittel: Acetylsalicylsäure kann das Blutungsrisiko erhöhen, wenn es vor einer
Blutgerinnsel auflösenden Behandlung eingenommen wurde. Daher müssen Sie, wenn
bei Ihnen eine solche Behandlung durchgeführt werden soll, auf Zeichen äußerer oder
innerer Blutung (z. B. blaue Flecken) aufmerksam achten.
– Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen hemmen
(Thrombozytenaggregationshemmer), z. B. Ticlopidin, Clopidogrel: erhöhtes Risiko für
Blutungen.
– Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von
Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden oder bei der Kortisonersatztherapie bei
Morbus Addison): erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich.
– Alkohol: das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und Blutungen ist erhöht.
– Andere schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Analgetika /
Antiphlogistika) bei Dosierungen ab 6 Aspirin Akut 500 mg Brausetabletten pro Tag und
mehr: erhöhtes Risiko für Geschwüre und Blutungen im Magen-Darm-Bereich.
– Blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika): der Blutzuckerspiegel kann sinken.
– Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten
rheumatischen Erkrankungen).
– Valproinsäure (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen des Gehirns [Epilepsie]).
– Selektive-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRIs, bestimmte Arzneimittel zur
Behandlung von Depressionen): das Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Bereich steigt.
– Digoxin (Arzneimittel zur Stärkung der Herzkraft).
Abschwächung der Wirkung:
– Diuretika (Arzneimittel zur Förderung der Harnausscheidung) bei Dosierungen ab 6
Brausetabletten Aspirin Akut pro Tag und mehr.
– ACE-Hemmer (bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel) bei Dosierungen ab 6
Brausetabletten Aspirin Akut pro Tag und mehr.
– Harnsäureausscheidende Gichtmittel (z. B. Probenecid, Benzbromaron).
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder
beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels
Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollten Sie Aspirin Akut nicht einnehmen.
Wenden Sie sich daher unbedingt vor einer Einnahme von Aspirin Akut an Ihren Arzt.
In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie Acetylsalicylsäure, den
Wirkstoff von Aspirin Akut, wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und
Kind vor und während der Geburt, nicht einnehmen.
Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nichtsteroidale
Entzündungshemmer), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Dieser
Effekt ist nach Absetzen des Arzneimittels umkehrbar (reversibel).
Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die
Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden
sind, ist bei gelegentlicher Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des
Stillens nicht erforderlich. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme hoher Dosen sollten Sie
jedoch abstillen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

WIE IST ASPIRIN AKUT EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben
bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie
bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt
Alter Einzeldosis Tagesgesamtdosis
Erwachsene 2 Brausetabletten 6 Brausetabletten

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht
bei jedem auftreten müssen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an
Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser
Packungsbeilage angegeben sind.
Die angeführten Nebenwirkungen basieren auf Spontanberichten zu allen Aspirin
Formulierungen nach Markteinführung, einschließlich oralen Kurz- und
Langzeitanwendungen. Daher ist eine Reihung nach Häufigkeitskategorien nicht
angemessen (Häufigkeit = nicht bekannt).
Die Liste finden Sie in der Gebrauchsanweisung.

Wenn Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, soll Aspirin Akut nicht
nochmals eingenommen werden.
Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls
erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten
Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht
in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was Aspirin Akut enthält?
Der Wirkstoff ist Acetylsalicylsäure.
1 Brausetablette enthält 500 mg Acetylsalicylsäure.
Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumdihydrogencitrat, Natriumhydrogencarbonat,
Citronensäure, Natriumcarbonat.